Das Haus

In blendendem Weiß, ein Prachtbau aus Stein, Glas und Stahl, und doch schlicht und eindrucksvoll, präsentiert sich die Front des neuen Theaters der Stadt Marl... Die ganze Bunastadt hängt an ihrem Theater, das in Rekordzeit geschaffen, ein Sinnbild des kräftig und unaufhaltsam vorwärtsstrebenden Marls ist.“ – Das schrieb die Marler Zeitung am 6.2.1953 unter ihr Titelbild, das den Theaterneubau zeigte. An diesem Tag wurde das Theater Marl mit einer Opernaufführung eröffnet. Nicht nur in Rekordzeit errichtet, sondern mit knapp zwei Millionen D-Mark zu auch damals schon sehr geringen Kosten. Dem Bau vorausgegangen war allerdings eine Pleite; nämlich die der Firma Hermann Mayer KG, die im August 1950 ein Privat-Kino zu bauen begann. Acht Monate später stellte sie die Bauarbeiten wegen Zahlungsschwierigkeiten ein. Doch die Stadt Marl übernahm Anfang 1952 den Bau und vollendete ihn gut ein Jahr später als Theater mit Kino-Betrieb. Und heute, über 70 Jahre später, könnten wir nicht stolzer sein.

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